Für eine enkeltaugliche Landwirtschaft

Die Urinale ist eine Aktion der Kampagne Ackergifte? Nein danke! Wir verfolgen langfristig das utopische Ziel, ein Verbot aller synthetischen Ackergifte (Pestizide, Herbizide, Insektizide u.a.) durchzusetzen. Konsequenterweise bedeutet dies den Umbau der gegenwärtigen industriellen, chemiegestützten Agroindustrie hin zu einer ökologisch sinnvollen, enkeltauglichen Landwirtschaft.

Uns geht es generell um die Aktivierung der Zivilbevölkerung und in einem ersten Schritt darum, das Problembewusstsein für die schwerwiegenden Folgen, die der Einsatz von Ackergiften nach sich zieht, zu schärfen:

  • die Gesundheitsbelastungen der Menschen
  • das Artensterben
  • die Schädigung des Wasserhaushalts und des Bodenlebens
  • die Zerstörung der dörflichen sozialen Strukturen (Höfesterben, Landgrabbing)

Die Bedrohung der elementaren Lebensressourcen durch Ackergifte soll im öffentlichen Bewusstsein auf die gleiche Stufe gestellt werden, auf der heute schon Massentierhaltung und Gentechnik wahrgenommen werden.

Die Kampagne wird lanciert von der Bürgerinitiative Landwende, die sich bereits im Jahr 2001 als Reaktion auf eine massive Herbizidvergiftung (Clomazone) im Nordosten der Republik gründete. »Ackergifte? Nein danke!« hilft Betroffenen und engagierten Menschen in der Startphase von Regionalgruppenbildung. Das Logo wurde von den Hütern des »Atomkraft? Nein danke!«-Logos genehmigt und unser Anliegen ist es, damit einer wachsenden Bewegung ein sichtbares Symbol zu schenken. Es kann von allen genutzt werden, die es als Ausdruck ihrer inneren Haltung gegenüber dem Einsatz von Giften in unserer Landwirtschaft gebrauchen möchten. Gleich ob Privatperson oder Organisation. Sprechen Sie uns darauf an!

www.ackergifte-nein-danke.de

www.landwende.de